
Leistungen
Ohrmuschelkorrektur
Eine Ohrmuschelkorrektur besteht entweder in einer Modellierung des fehlentwickelten Knorpels (Anthelixplastik) oder in einer Fixation der Ohrmuschel am Schädelknochen (Cavumrotation).
Häufig ist auch eine Kombination dieser beiden Vorgehensweisen erforderlich.
Der Hautschnitt liegt bei der Ohrkorrektur unauffällig auf der Rückseite der Ohrmuschel.
Bei der Anthelixplastik wird der Knorpel so geformt, dass die gewünschten
Wölbungen entstehen, und somit das Ohr anliegt.
Bei der Cavumrotation wird der Knorpel so nah wie gewünscht am
Schädelknochen mit selbst auflösenden Nähten fixiert.
Die Ohrmuschelkorrektur wird üblicherweise in örtlicher Betäubung durchgeführt.
Genesung
Am Schluß der Ohrmuschelkorrektur wird ein Kopfverband angelegt, der am Tag darauf und dann alle drei Tage gewechselt wird. Nach fünf bis zehn Tagen je nach Vorgehensweise - wird der Verband endgültig entfernt.
Komplikationen
Blutungen oder Infektionen nach Ohrmuschelkorrekturen sind extrem selten.
In seltenen Fällen - z.B bei Asymetrie - ist eine Nachkorrektur erforderlich, die selbstverständlich nicht berechnet wird.
Hinweis
Der Gesetzgeber erlaubt seit dem 1. April 2006 nicht mehr die Veröffentlichung von vorher-nachher-Bildern.