
Leistungen
Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin
Botulinumtoxin ist in der Neurologie seit 30 Jahren zur Behandlung von Muskelverkrampfungen (Muskelspasmen) in Gebrauch. Es verursacht vorübergehende Lähmungen der Muskulatur.
Seit 1994 wird Botulinumtoxin auch in der ästhetischen Medizin zur Behandlung von Zornesfalten, Stirnfalten, Krähenfüßen etc. eingesetzt. Mehrere gezielte Injektionen von 0,1 ml Botulinumtoxin (100-fach verdünnt und somit nicht mehr giftig!) in die Muskulatur von Mimikfalten führen zu einer vorübergehenden Stillegung der Muskeln ohne wesentliche Funktionseinschränkung.
Die Wirkung ist nach 5 bis 7 Tagen vollständig und hält 4 bis 6 Monate an. Nach wiederholten Behandlungen werden die Intervalle zwischen den Injektionen auf Grund der Volumenabnahme der Muskeln immer länger.
Komplikationen
Selten treten geringe Reizungen an den Injektionsstellen oder Miniblutergüsse auf. Infektionen oder Unverträglichkeiten kommen praktisch nicht vor. Patienten mit einer generalisierten Störung der Muskelaktivität, während der Schwangerschaft und der Stillzeit sowie unter Behandlung mit Aminoglykosid-Antibiotika oder Spectomycin sollten nicht mit Botulinumtoxin behandelt werden.
Sehr selten kommt es zu einer Ruhigstellung der angrenzenden Muskeln, die selbstverständlich zurückgeht.
Übermäßige Schweißabsonderungen an Händen, Füßen, in den Achselhöhlen etc. können ebenfalls erfolgreich mit Botulinumtoxin behandelt werden. Die Behandlung der Achselhöhlen ist mittlerweile weitgehend durch die Schweißdrüsenabsaugung (siehe dort) ersetzt.
Hinweis
Der Gesetzgeber erlaubt seit dem 1. April 2006 nicht mehr die Veröffentlichung von vorher-nachher-Bildern.