
Leistungen
Gesichts- und Halsstraffung (Facelift)
Das typische Facelift (Gesichts- und Halsstaffungstraffung) führt zu einer Anhebung der Wangen und zu einer Straffung des Halses. Dabei wird neben einer Straffung der Haut eine Raffung der darunter liegenden Strukturen (SMAS) durchgeführt.
Beim Facelift verlaufen die Narben üblicherweise entlang dem Ansatz des Schläfenhaares nach unten bis zum Ohr, vor dem Ohr oder im Gehörgang nach unten, um das Ohrläppchen herum, auf der Rückseite der Ohrmuschel wieder nach oben bis etwa zur Mitte des Ohres und von dort in die behaarte Kopfhaut.
Genesung
Das Facelift wird üblicherweise in Vollnarkose durchgeführt und ist mit einem Klinikaufenthalt von ein bis drei Tagen verbunden.
Bei jungen Patienten mit einer schmalen Gesichtsform oder einer dünnen Haut kann statt des klassischen Facelifts eine schonendere Straffung durchgeführt werden, nämlich durch ein S-Lift. Dabei wird eine geringere Hautstraffung mit einer speziellen Raffung des Unterhautgewebes (SMAS) vorgenommen. Die Schnittführung und somit die Narben sind hierbei weniger ausgedehnt.
Komplikationen
Die häufigste Komplikation der Hals- und Gesichtsstraffung - beim Facelift und beim S-Lift - ist die Nachblutung, die insbesondere bei erhöhtem Blutdruck möglich ist.
Infektionen nach einem Facelift sind wegen der guten Durchblutung des Gesichtes sehr selten. Schädigungen des Gesichtsnerven sind extrem selten und fast immer nur vorübergehend.
Die Narben nach einem Facelift sind an der Schläfe und am Ohr nahezu immer unauffällig, während sie im Bereich der Nackenhaare manchmal gerötet oder verdickt sind.
Zu starke Spannung der Haut und Rauchen können zu Wundheilungsstörungen führen.
Das oft zitierte maskenhafte Gesicht nach einem Facelift erlebt man allenfalls nach der dritten oder vierten Straffung.
Hinweis
Der Gesetzgeber erlaubt seit dem 1. April 2006 nicht mehr die Veröffentlichung von vorher-nachher-Bildern.